Bist du ein Empath? Es gibt Zeichen die darauf hindeuten könnten

Indianische-Frau-kl Es gibt sensible, besondere Menschen auf dem Planeten die wie ein fein abgestimmtes Instrument all die verschiedenen emotionalen Zustände der Menschen in Ihrer Umgebung wahrnehmen. 

Diese Menschen nennt man Empathen. Empathie hat jeder Mensch, allerdings in unterschiedlicher Ausprägung. Ohne Empathie gäbe es beispielsweise kein Mitgefühl oder keine Trauer. Die Menschen die ich meine, sind aber noch sensibler.

Vielleicht ist euch das auch schon passiert. Ihr trefft jemanden und sofort überkommt euch ein besonders leichtes oder auch schweres Gefühl. Oder ihr kommt in einen Raum und nehmt die Atmosphäre besonders intensiv wahr. Oder die Emotionen von Freunden bzw. Familie werden so intensiv das ihr euch überfordert fühlt. Wir leben in einem Meer von Emotionen und Vibrationen und einige Leute sind sehr viel empfindlicher oder „empathischer“ um diese Wellen zu fühlen als andere. Hier sind 6 Zeichen die anzeigen das du vielleicht ein Empath sein könntest:

1. Überfüllte öffentliche Plätze machen einen fertig. Natürlich ist es in einer Menschenmasse schwer von A nach B zu kommen. Aber wenn Menschenmengen Angst oder Stress auslösen ist das ein Zeichen von besonderer Empathie. Empathische Menschen werden von so etwas total überwältigt und ausgelaugt. Empathen meiden daher Menschenmassen wo es geht. Menschenmengen sind purer Stress für sie.

2. Eine starke Intuition: Empathen haben sehr oft „Ahnungen“ oder ein „Bauchgefühl“ wenn sie den Alltag erleben. Sie hören auf diese Ahnungen weil sie gelernt haben das es oft Warnungen sind. Oder man tritt jemandem gegenüber und hat sofort ein dominierendes Gefühl was die Absichten angeht noch bevor dieser Mensch was gesagt hat. Oder es gibt prophetische bzw. empathische Träume in denen man etwas aus dem Blickwinkel des eigenen oder fremden Gefühls sieht. Vorahnungen aller Art haben alle Empathen und sie wissen das sie diese Emotionen ernst nehmen sollten.

3. Vermeidung negativer Medien: Empathen fühlen sich durch einen Ansturm von verstörenden oder gewalttätigen Bildern regelrecht betäubt bzw. empfinden sogar körperlichen Schmerz dabei. Die aggressive Energie einer solchen Bildsprache überfährt sie komplett und bringen sie aus dem Gleichgewicht. Oft kommen dabei sehr tiefe Emotionen von Trauer oder Mitleid hoch. Empathen trifft diese negative Energie voll und sie vermeiden derlei Bildmaterial ohne einen wirklichen Grund für die Vermeidung zu haben. Alleine die Empfindung das Negatives in dem Material stecken könnte führt zu einer automatischen Vermeidungsreaktion.

4. Die Fähigkeit zuzuhören: Empathen sind exzellente Zuhörer und die ideale Schulter zum Ausweinen. Sie haben immer ein offenes Ohr für andere Menschen. Die anderen Menschen spüren oft Empathen weil sie durch ihr Zuhören den Menschen das Gefühl von Schutz oder Raum für deren Ausdruck ausstrahlen. Leider vergessen diese Mitmenschen dabei das, wenn das zu oft passiert, die Empathen damit überlastet werden. Sie fühlen sich danach ausgebrannt und erschöpft. Es kam schon vor das jemand einem empathischen Fremden seine Geheimnisse anvertraut hat.

5. Man kann nicht/will längere Zeit alleine sein: Auf der einen Seite brauchen Empathen ihre Rückzugsorte um der permanenten Stimulation der heutigen Zeit zu entkommen. Die Zeit der Ruhe und Einsamkeit ist Nahrung für sie. Oft gehen sie daher in die Natur. Sie benötigen die Zeit alleine um die aufgebürdeten fremden Emotionen wieder los zulassen, es ist für sie existentiell wichtig. Aber sie können auch nicht längere Zeit alleine sein. Die sozialen Kontakte brauchen sie ebenfalls zum Leben. Auch das ist Nahrung für Empathen. Allerdings suchen sie sich i.d.R. die Menschen genau, ihrer Intuition vertrauend, aus mit denen sie sich umgeben. Bevorzugt sind das Menschen die ihnen eben nicht das Gefühl geben sie energetisch auszulaugen. Für Empathen ist das Thema alleine sein ein ständiges hin und her.

6. Das innere Leben ist bunt und fantasievoll: Es überrascht niemand das Empathen oft als introvertiert gelten. Sie erfahren ihre Abenteuer, Wunder, Kreativität und Erforschung in sich selbst. Die Außenwelt sehen sie als aggressiv, überflutend und stressig an. Ihre innere Welt ist viel harmonischer und schöner. Empathen haben einen Blick für das Schöne und sei es noch so winzig. Und oft sind sie Optimisten die immer versuchen das Positive in etwas zu finden. Über inneren Welten reden sie nicht oft und nicht gerne. Das sind ihre Welten und sie teilen sie nur sehr ungern. Nur wenigen Menschen erzählen sie davon. Viele der sog. Weltverbesserer sind Empathen. Ihrem Ziel, die Welt ein klein wenig besser zu machen, geben sie sich oft mit intensiver Leidenschaft hin. Und sie haben einen sehr stark ausgeprägten Gerechtigkeitssinn.

Wenn man sich das alles vor Augen hält kommt man zwangsläufig zu dem Schluss das die Welt tatsächlich ein besserer Ort wäre wenn es mehr Empathen geben würde. Ich zähle eine stark ausgeprägte Empathie zu den paranormalen Sinnen weil es eben ein Empfinden ist das der Durchschnittsmensch nicht hat. Es gibt daher Berufe die Empathen bevorzugt ausüben sollten und andere die sie meiden sollten.

Allerdings bin ich auch überzeugt das man diese PSI-Fähigkeit lernen kann, da ja jeder über eine grundlegende Empathie verfügt. Es kommt halt eben auch auf die persönliche Integrität und das Zulassen solcher intensiven Emotionen an um den Lernvorgang einzuleiten.

Aber vielleicht bist du ja jetzt zur Überzeugung gekommen das du eine angeborene Empathie hast. Wenn ja, dann können wir gerne darüber reden. Auch wie du deine Fähigkeit ausbauen kannst, wenn du möchtest.

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2 Kommentare für “Bist du ein Empath? Es gibt Zeichen die darauf hindeuten könnten”

  1. Ingo Trost sagt:

    Die Beschreibung ist wie ein Abziehbild meiner Selbst! Und diese Empathie, gepaart mit ADHS, wo man sowieso ein Problem mit dem Informationsüberschuss hat, ist manches mal echt die Hölle. ADHS ist allerdings nicht wie weitläufig gesagt wird eine Krankheit oder ein Defizit. Es ist die Evolution und die Anpassung einer schnelllebigeren Zeit. Nur die Gesellschaft funktioniert noch nicht mit diesem Phänomen. ADHS’ler sind es, die emphatischer sind als Andere. Unsere Logik ist auch eine viel komplexere Logik und wir sind deshalb diejenigen, die die Komplexität von globalen Problemen besser sehen und beurteilen können. Der Alltag allerdings in dieser Gesellschaft, die noch nicht bereit ist mit uns zurecht zu kommen, ist tagtäglich eine enorme Herausforderung!

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