Weisheiten die dein Leben verändern

buddha-kl Für alle kommt der Zeitpunkt wo man sich wirklich zum Besseren verändern will. Wir wollen unser Leben und vielleicht auch die Gesellschaft verbessern. Diese Leitsätze dürften dabei helfen.

Diese buddhistischen Weisheiten werden euch zeigen, wie wie ihr euer Leben in etwas sinnvolleres, schöneres, in ein Leben voller Frieden und Glück verwandelt. Dazu ist weniger notwendig wie viele vielleicht denken mögen. Wichtig ist allerdings das möglichst viele es tun.

Lebt ein Leben der Barmherzigkeit: Der Buddhismus glaubt das großes Mitgefühl ein Zeichen eines hochentwickelten Menschen ist. Mitgefühl ist nicht nur ein Vorteil für die Welt als Ganzes, es gibt einem persönlich das Gefühl „das Richtige zu tun“. Alleine der Versuch die Menschen in eurer Umgebung zu verstehen und mitfühlend zu sein, könnte euer Leben verändern. Ein wichtiger Teil der Suche nach Frieden in sich selbst ist Mitgefühl. Aber übt nicht nur Mitgefühl anderen gegenüber, auch gegenüber euch selbst. Das Mitgefühl für uns selbst kann uns helfen schwierige Herausforderungen zu meistern. Die Güte wohnt in jedem Mann, jeder Frau und jedem Kind. Einfach die Verbindung mit anderen durch den Akt des Mitgefühls kann eine große Quelle der Freude für beide Parteien sein. Eine Freude die das Leben leichter macht.

Stellt Verbindungen her und pflegt sie: Netzwerken nennt man das im Neusprech. Da geht es um Netzwerke die wir spinnen wo es um Wachstum, Kontrolle, Macht und Profit geht. Aber was ist wenn wir Verbindungen mit anderen pflegen um gemeinsam ein größeres Ziel anzustreben? Der Buddhismus nennt das eine „Sangha“ eine Gemeinschaft von Mönchen, Nonnen und Laien die für das gemeinsame Ziel des Erwachens für sich selbst und alle Wesen arbeiten. Sangha ist etwas wovon die ganze Welt profitieren könnte und es wird in vielfältiger Weise durch die Art zu leben eines jeden einzelnen ausgedrückt. Sangha ist die Macht einer wirklich menschlichen Verbindung wo Menschen für Menschen da sind.

Erwacht: Jeder Moment des Lebens ist voll und ganz von größter Bedeutung. Jeder einzelne kleine Moment. Richtet das Augenmerk nicht nur auf das große Ganze sondern auch auf die kleinen unscheinbaren Dinge. Jedes einzelne davon könnte möglicherweise dein Leben ändern. Versucht jeden Augenblick des Tages vollständig wach zu erleben. Das hilft zum einen Kämpfe die man mit sich selbst führt zu überwinden aber auch um tieferen Frieden und Glück zu finden. Der Buddhismus geht davon aus das ein Leben dazu da ist um zu lernen. Aber die Lektionen erkennt ihr nur als solche wenn ihr ganz wach seid.

Lebt tiefgehend, nicht oberflächlich: Tiefgehend zu leben heißt bewusst die wertvolle Natur des Lebens und die Zusammenhänge zu verstehen. Dadurch werden wir uns über die wahre Natur der Welt in der wir leben klarer. Man erkennt das alles mit allem verbunden und alles vergänglich ist. Das Leben verläuft zyklisch, alles wiederholt sich aber auf andere Art und Weise. Der Buddhismus glaubt das hier der Grund darin liegt das wir wiedergeboren werden. Wir müssen verschiedene Existenzen durchleben um zu lernen. Jedes Leben ist ein Stück des Weges hin zum „ultimativen Verständnis von allem“. Jedes einzelne Leben eines jeden Wesens hat einen Sinn. Die Natur tut nichts sinnloses. Wenn wir tiefgehend leben erkennen wir die wahren Naturgesetze des Universums (das übrigens auch vergänglich ist, es dauert nur länger). Und diese Erkenntnis hilft uns die Tiefschläge die uns treffen besser wegzustecken. Denn sie weisen darauf hin das etwas falsch läuft. Wenn wir erkennen was falsch läuft, es muss nicht einmal bei uns selber sein, dann wird viel Zeit eingespart die wir sonst mit Ärgern verbringen würden. Es ist eine Hilfestellung für uns jede Sekunde des Lebens zu genießen. Beklagt euch nicht über euren Job. Jede Arbeit ist wichtig und muss getan werden, wie langweilig sie auch sein mag.

Sei du selbst die Änderung die du sehen möchtest: Die Buddhisten erkennen, dass Sie sich zuerst selbst helfen müssen, bevor sie anderen helfen können. Dabei geht es nicht um Geld, Reichtum und Macht, sondern um die Existenz als Mensch, also als wirklicher Mensch. Dies führt uns zurück zur Vernetzung. Weil wir alle miteinander verbunden sind, können wir alle eine exponentiell positive Wirkung auf den Rest der Welt haben alleine nur dadurch weil wir uns selbst helfen. Die moderne Welt lehrt die Trennung (du/ich, mir/dir, wir/die anderen, ….) das ist grundfalsch denn in der Natur ist alles mit allem vernetzt. Wir haben es direkt vor Augen, wir müssen nur hinsehen. Lebt euer Leben als Vorbild, so das sich andere daran begeistern und ihrerseits daran arbeiten ein friedvolleres Leben zu leben. Nur so kann das Netz der Menschlichkeit wachsen und schlussendlich zu einer besseren Welt führen.

Umarmt den Tod: Die westliche Welt schürt die Angst vor dem Tod. Warum? Dafür gibt es keinen Grund. Ein Leben ist nur ein Zyklus und jeder Zyklus endet eben. Es ist ein natürliches Konzept dem wir uns nur öffnen müssen. Zu wissen daß das eigene Leben endlich ist hilft uns dieses Leben erfüllter zu führen. Denn wir wissen ja nicht wie das nächste aussehen wird. Wenn wir wissen würden das wir unsterblich sind würden wir uns keine Mühe mehr geben das Leben mit Sinnvollem zu erfüllen. Kurzum, es gibt nicht darum dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben. Das ist einer der Gründe warum ich nie vom Sterben rede, ich finde den Begriff Abreisen passender.

Die Nahrung ist etwas ganz Besonderes: Die Natur schenkt uns Nahrung. Natürliche Nahrung ist etwas sehr wertvolles das wir dankbar annehmen sollten. Ihr müsst lernen die Kostbarkeit natürlichen Essens wert zu schätzen. Unser Verständnis der Nahrung gegenüber zu transformieren ist ein wichtiger Bestandteil im täglichen Leben. Nehmen wir an ihr habt einen wunderschönen Apfel vor euch. Überlegt doch einmal kurz wie komplex das Netz der Natur war, was zusammengespielt haben muss, damit gerade ihr diesen Apfel auf dem Teller habt. Das wird in euch das Gefühl der Dankbarkeit gegenüber der Natur besser wecken. Auch hier, in solch einer kleinen Facette steckt ein tiefes Verständnis der Natur. Die Natur kommt ganz ohne Geschmacksverstärker, Zusatzstoffe und sonstigen „Zutaten“ aus.

Lernt zu geben: Geschenke gibt es nicht nur an Weihnachten oder am Geburtstag. Jeden Tag verschenken wir etwas. Wir verschenken beispielsweise Zeit wenn wir jemandem zuhören. Wir schenken uns selbst Zeit wenn wir auf den Bus warten. Die Anwesenheit einer geliebten Person ist jeden Tag ein Geschenk. Macht euch das bewusst und verschenkt die richtigen, die wichtigen Dinge. Mir ist ein Geschenk das jemand gebastelt hat um mir eine Freude zu machen viel mehr wert als ein teures und aufwendig verpacktes Geschenk. Warum? Dieser Mensch hat sich womöglich mehrere Stunden Zeit genommen um etwas herzustellen von dem er glaubt das es mir eine Freude macht. Es geht nicht um den Gegenstand, es geht um die Mühe die man für jemand anderen macht. Egal wie klein das Geschenk ist, es ist unendlich wertvoll. Der Buddhismus glaubt das Geben und Nehmen ein naürlicher Kreislauf ist der ausgewogen sein sollte. Liebe, Mitgefühl, ja alleine eure Anwesenheit kann ein Geschenk sein. Diese Geschenke sind wertvoll, also achtet sie.

Entwaffnet das Ego: Das Ego trennt euch von anderen weil es immer wieder zwischen dem eigenen und dem anderen Leben unterscheidet. Dabei gibt es ja, wie wir wissen, keine Trennung. Also redet nicht vom ich und du sondern redet vom wir. Und handelt auch gemeinsam mit anderen. Jede Arbeit macht mehr Spaß wenn man sie im Team mit anderen gleichgesinnten machen kann. Ich weiß das ist eine schwierige Aufgabe und ja, das ist einer der Punkte die der „moderne Mensch“ lernen muss.

Entfernt die drei Gifte: Das Leben könnte so schön sein, würde es nicht ständig von drei Giften kontaminiert. Es sind die Geldgier, der Hass bzw. die Feindschaft und die Täuschung. Diese drei Gifte sind praktisch für alles Leid auf dem Planeten verantwortlich. Sich davon zu lösen mag für den einen  oder anderen sich anfühlen als würde ein Junkey auf Entzug müssen. Und entsprechend hart kann der Entzug sein, aber es ist wichtig. Denn diese Gifte sind tödlich.

Wenn ihr jetzt diesen Text gelesen habt werdet ihr vielleicht besser verstehen das ich, wenn ich eine Religion wählen müsste (ich gehöre ja keiner an), den Buddhismus wählen würde. In meinen Augen ist es die fortschrittlichste und sinnvollste Religion die ich kenne.

Aber auch wenn man kein Buddhist ist kann man diese Ratschläge doch annehmen, nicht wahr? Schließlich führen sie, wenn das genügend Menschen machen, zu einer besseren Welt.

(Inspiriert von Mystical Raven)

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