Die vertikale Farm in Wyoming

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Bild ist nur ein Beispiel

Die vertikale Farm nutzt ein rund 10 mal 45 Meter großes Stück Land und erreicht beachtliche Ergebnisse die Vorbildcharakter in Sachen Urban Gardening haben. Also zumindest in meinen Augen.

Diese vertikale Farm befindet sich neben einem Parkplatz in Jackson, Wyoming und produziert rund 45.000 kg Nahrung pro Jahr. Dabei verbraucht sie 90 Prozent weniger Wasser als konventionelle Landwirtschaft, und benötigt absolut keine Pestizide. Das dreistöckige, vertikale Gewächshaus ermöglich es lokal angebaute Produkte für seine Bewohner das ganze Jahr über zu liefern und das Ganze mitten in der Stadt.

Die Vertical Harvest Farm wurde von E / Ye Design entwickelt und verwendet ungenutztes Land neben einem Parkplatz in Jackson. Durch ein effizientes Gebäude-Design, und die Verwendung von hydroponischen Anbaumethoden wird die 418 qm Grundfläche genutzt um 1.700 qm Anbaufläche zu erzeugen. Angebaut werden Gemüse, Kräuter und Tomaten.

Dies ist eine erhebliche Menge an frischen Produkten für die Stadt mit 9.577 Einwohnern und bietet den Bewohnern eine lokal angebaute Alternative, die Jacksons Klima vorher verhindert hat. Sie liegt eine Meile über dem Meeresspiegel und die Stadt ist monatelang mit Schnee bedeckt. Daher ist man gezwungen viel an frischer Nahrung zu importieren. Und die Entwickler haben darauf geachtet nicht mit der lokalen Landwirtschaft im Wettbewerb zu stehen und die lokalen Unternehmen durch Einsparung von Transportkosten zu stärken.

Die Gewächshaus-Fassade des Gebäudes optimiert das vorhandene Tageslicht, verbessert dadurch die Photosynthese und reduziert die Energiekosten für die Anlage. Allerdings gibt es Zeiten wo Kunstlicht erforderlich ist. Im Winter können die Tomaten nicht von alleine wachsen und so gibt es Pflanzenlichter die sicherstellen das die Produktionsziele erreicht werden.

Und obwohl die Beleuchtung Energie kostet, erklärten die Gründer Nona Yehia und Penny McBride das immer noch Nettoenergieeinsparungen gegenüber Importprodukten vorhanden sind. Für die Tomaten kommen  HPS (High Pressure Sodium) Leuchten zum Einsatz und für den Rest LED Lampen.

Vertical Harvest bietet nicht nur frische Produkte für Jackson, sondern wird auch als Bildungseinrichtung genutzt um Besuchern vorzuführen was Urban Gardening so alles möglich macht. Es ist quasi auch ein „lebendes Klassenzimmer“.

Der erste Spatenstich für das Projekt erfolgte übrigens erst vor einem Jahr. Dieses Konzept liefert also auch sehr schnell Ergebnisse. Und die Bürger von Jackson wollen ihr „selbst Angebautes“ nicht mehr missen.

(Inhabitat,com)

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