Ausbildung zum Menschen – Teil 11: Disstress, Eustress und was sie bewirken

man-65049-kl Gemeinhin wird zwischen zwei Hauptstressarten (es gibt aber noch mehr) Disstress und Eustress unterschieden. 

Die Rede ist von positivem und negativem Stress. Disstress (lat. „dis“ = schlecht) ist der zerstörerische Stress der zum Burnout führt und Eustress (lat. „eu“  = gut) gilt als der gute Stress der nicht als Belastung empfunden wird und den man auch als Glücksmoment empfindet. Dabei ist der Eustress gefährlicher als man denkt.

Und das liest man nicht so oft. Aber von vorne: Disstress nehmen wir, ganz klar, als Stress und Belastung wahr und wir alle wissen um seine Gefährlichkeit. Das ist etwas was wir nicht zu besprechen brauchen. Aber der Eustress den nimmt man nicht wahr, dabei ist es auch eine Art von Stress und nicht minder schädlich.

Also nehmen wir einmal an ihr liebt euren Job so richtig, ihr geht darin auf und ihr habt jeden Tag Spaß dabei. Es macht euch nichts aus Überstunden zu machen, es stresst ja nicht. Wenn das eine Weile geht zeigen sich erste Burnout Symptome wie Erschöpfung, Misserfolge belasten plötzlich obwohl man das früher problemlos weg gesteckt hat und dergleichen mehr. Wieso? Der Grund ist Eustress.

Ihr habt soviel Spaß an der Arbeit das ihr nicht merkt wie ihr euch überlastet. Da die Arbeit euch Freude macht produziert der Körper Glückshormone. Daher fehlt die natürliche Warnung vor Überlastung die man beim Disstress problemlos wahrnimmt. Und da ihr die Überlastung nicht spürt schadet ihr eurem Körper genauso. Der Eustress ist genauso schädlich wie Disstress nur ist er viel gefährlicher weil ihr den nicht wahrnehmt.

Der Körper und seine Energiefelder sind aus der Balance und das führt nicht nur zu emotionalen und psychischen Belastungen sondern zu handfesten Krankheiten. Daher ist in der heutigen Zeit ein Stressmanagement wichtig. Ihr müsst auch auf der Ebene des Verstandes den Stress erkennen und auch hier einen Ausgleich schaffen. Es gibt Stress den kann, und sollte man auch, vermeiden. Aber nicht allen Stress-Situationen kann man entkommen. Daher ist es wichtig einen Ausgleich zu schaffen.

Und den findet man unter anderem in den Techniken die ich im Teil 10 beschrieben habe, beispielsweise.  Und daher sollte man diese auch beherzigen.

Übrigens, Burnout ist keine Krankheit sondern eine logische Folge unserer wahnsinnigen Welt. Indem man die Leute immer mehr zur Leistung treibt werden sie gezwungen sich zu verausgaben und das führt eben zu Burnout. Das kann bis zur dauerhaften Arbeitsunfähigkeit gehen. Die Schäden sind meiner Meinung nach nicht aufzuwiegen aber in unserer verrückten Finanzwelt wurde auch das berechnet. Der Schaden für die Volkswirtschaft in der EU durch Burnout liegt im zweistelligen Milliardenbereich.

Also habt ihr noch einen Grund mehr auf euch zu achten. Und denkt daran: Alle Arten von Stress, auch Eustress, machen krank und depressiv.

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