Ausbildung zum Menschen – Teil 1: Das Weltbild

Raumzeit2-kl Wie sieht die Welt aus? Diese Frage gibt es seit Menschen denken können und es ist eine Frage die wahrscheinlich nie vollständig beantwortet werden wird. 

Schon immer hatten die Menschen ein Weltbild, nur erfuhr das gewaltige Veränderungen im Laufe der Jahrtausende und wird wahrscheinlich auch in Zukunft weiter verändert werden müssen.

Um Missverständnisse zu vermeiden sollte man zunächst den Begriff als solches klarstellen, denn denkende Wesen neigen dazu zu interpretieren, aber korrekte Begriffe sind wichtig für das Verständnis. Wikipedia meint dazu:

Das Weltbild ist die Vorstellung der erfahrbaren Wirklichkeit als Ganzes, welches mehr ist als die Summe seiner Teile.

Es geht also darum wie wir die Welt sehen. Auf diesem Planeten gibt es rund 7 Milliarden Menschen und daher ebenso viele Weltbilder. Denn das Bild der Welt hängt von Wissen, Kultur, Religion und vom eigenen Verständnis ab. Und es gibt ein wissenschaftliches Weltbild das nur von Fakten abhängt, jedoch ist das begrenzt auf das vorhandene Wissen. Allgemein gültig ist heute beispielsweise das die Erde um die Sonne kreist und das die Erde keine Scheibe ist. Noch vor ein paar hundert Jahren war das Ketzerei und diejenigen die das behaupteten mussten um ihr Leben fürchten.

Das Wissen bestimmt also zu einem wesentlichen Teil das Weltbild. Je mehr wir wissen umso komplexer wird es. Jedoch wird gerade im Bereich des Wissens vieles geheimgehalten. Wir müssen also unterscheiden zwischen Esoterik (Wissen das nur bestimmten Personen zugänglich ist) und Exoterik (öffentliches Wissen).

Schon immer besaß eine bestimmte Gruppe von Menschen die Macht Wissen vor den anderen geheim zu halten, also esoterisches Wissen. Nur das, was die Mächtigen genehmigten wurde Exoterik die allen zugänglich war. Damit wurde das Weltbild derjenigen Menschen die nur exoterisches Wissen hatten beeinflusst und zwar vorsätzlich.

Die Gründe dafür dürften klar sein, Machterhaltung oder auch Schutz der eigenen Weltanschauung um nur zwei Beispiele zu nennen. Grob kann man sagen es geht um die Sicherung eigener Vorteile. Auch diese Praktik ist so alt wie die Menschheit und resultiert aus reinem Egoismus, eine Emotion die sich im Laufe der Jahrtausende verstärkt statt abgeschwächt hat. Und das hat Gründe.

Denn Egoismus hilft Mächtigen die eigenen Vorteile zu wahren und den Untergebenen wird die Einigkeit untereinander damit genommen. Aber davon später. Das vorsätzlich manipulierte Weltbild ist ein seit Jahrtausenden andauernder Betrug an der Menschheit. Wenn ich das Weltbild eines Menschen verändere dann kann ich ihm entweder helfen sich weiter zu entwickeln oder eben daran hindern.

Da kaum davon auszugehen ist das eine seit Jahrtausenden existierende und „bewährte“ Praktik nicht einfach so verschwunden ist muss man davon ausgehen das unser heutiges Weltbild ebenfalls unvollständig ist, weil bestimmte Gruppen esoterisches Wissen zurückhalten. Auch jetzt, gerade in diesem Moment, wird also auch dieses Verbrechen an der Menschheit begangen.

Wenn wir aber wissen das wir nur ein unvollständiges Weltbild haben warum werden dann die angegriffen die sagen da wäre noch was? Ganz einfach, weil eine bestimmte Personengruppe um ihre Vorteile fürchtet, sie wären dann ja nichts besonderes mehr.

Dabei ist jeder Mensch etwas Besonderes, alleine aus seiner Individualität heraus. Dieser Egoismus ist also vollkommen fehl am Platz. Das ist ein Rest aus weit archaischeren Zeiten die jedoch noch lange nicht vorüber sind.  Denn auch das erfuhr eine Veränderung.

Wir dürfen nicht davon ausgehen das es da „nichts mehr gibt“ und nur das was wir „wissen“ richtig ist. Vielmehr sollten wir absolut keine Möglichkeit ausschließen und uns dem jeweiligen Thema offen und neugierig nähern. Also verurteile weder einen Menschen noch sein Weltbild oder seine Weltanschauung, vielleicht ist seine sogar richtiger wie deine.

Daher macht es Sinn sich darüber auszutauschen und im Idealfall haben beide dazugelernt. Damit hat sich das Weltbild für zwei Menschen verändert, aber es ist aus oben genannten Gründen natürlich nicht komplett.

Aber es wird durch Wissen immer vollständiger. Ganz langsam.

Wenige wissen, wie viel man wissen muss, um zu wissen, wie wenig man weiß

Sokrates

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